Xenocatantops sp.

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Kurzbeschreibung

 

Verbreitung: Tropisches Asien

 

Herkunft des Zuchtstammes: Thailand


Größe: ♂: etwa 22mm ♀: etwa 25mm
   

Haltung: 23-28°C, 90-100% rLf

 

Futter: Brombeere, Philodendron, Fischflockenfutter

 

Fortpflanzung: Eiablage im Substrat (Sand-Humus-Gemisch), Schlupf nach ca. 4-6 Monaten 

 

Tipps/Besonderheiten: Sehr springfreudige Art 

 

 


Ausführliche Beschreibung

Herkunft:
Tropisches Asien 

Größe:
♂: etwa 22mm; ♀: etwa 25mm

Beschreibung und Lebensweise: Eine kleine Art, die als juvenile Tiere bis zur Adulthäutung eine variable, abwechselnd gepunktet und gefleckte Tarnfarbe aus unterschiedlichen Grün-, Rot- und Ockertönen aufweisen. Mit der Adulthäutung wechselt die Farbe in ein dunkles Braun mit einem weißen Längsstreifen, der vom Kopf bis zum Pronotum verläuft. An der Außenseite der Beine verlaufen abwechselnd braune und weiße Querstreifen. Die Innenseiten der Sprungbeine sind attraktiv in knalligem Orange gezeichnet.

Dieser Zuchtstamm soll etwa im Jahre 2010 in Reisfeldern in Regionen Thailands gefunden worden sein.

Haltung:
Zur Haltung eignen sich auch kleinere Terrarien, die eine größere Grundfläche als Höhe aufweisen. Der Bodengrund sollte etwa 5 cm mit einem Sand-Erde-Gemisch (70:30) befüllt werden. Beste Zuchtergebnisse erzielten wir bei einer regulären Luchtfeuchtigkeit (rLF) von 90-100%. Am besten erreicht man diese hohe rLF in dem man die Luftzufuhr auf nur eine Seite des Terrariums begrenzt. Diese Art scheint weitestgehend unempfindlich gegenüber Staunässe zu sein. Auf Sprühen wird gänzlich verzichtet und alternativ gleich gegossen. 1/3 des Bodengrundes sollte immer nass sein. Dies führt bei der geringen Lüftungsfläche zu Beschlag an einigen Scheiben. Leider ist dies besonders für junge Nymphen eine besondere Gefahr, da sie an den Wassertropfen festkleben und ertrinken.

Um gegen Schimmel und Milben vorzubeugen, empfiehlt es sich, den Besatz sowohl durch weiße Asseln als auch durch Springschwänze zu ergänzen.

Die Temperatur sollte 23-28°C betragen.

Zucht:
Die Eipakete aus 10-20 Eiern werden mit Hilfe des Ovipositors in die Erde gelegt.

Die Inkubation kann bei gleichbleibender Temperatur und Luftfeuchtigkeit im Terrarium erfolgen. Der Zeitraum beträgt ca. 3 Monate.

Besonders junge Tiere in den ersten Larvenstadien reagieren besonders empfindlich auf falsche Haltungsparameter. Hier sollte vor dem Erwerb ein "Probelauf" des Terrariums durchgeführt werden, um das richtige Verhätnis von rLF, Luftzufuhr und Wärme abzustimmen.

Aktivität:
Diese Art ist tagaktiv und sitzt meist in kleineren Gruppen auf Pflanzenteilen.

Futter:
Verschiedene Rosaceae (Brombeere, Himbeere, etc.), Philodendron, Fischflockenfutter

Sonstiges:
Trotz ihrer geringen Größe, können sowohl die Jungtiere als auch die Adulttiere eine erstaunliche Sprungkraft entwickeln. Durch ihr aktives Verhalten, reagieren die Tiere bei Störung, auch bei Änderung der Lichtverhältnisse z.B. durch Schatten, mit katapultartigen Sprüngen. Dies erschwert besonders den Futterwechsel. Als Tipp können wir empfehlen, auf ein Gefäß mit Frischwasser für die Futterpflanzen zu verzichten und kleinere Mengen an Futterpflanzen im vorderen Bereich des Terrariums im Boden zu platzieren. Auf Grund der hohen rLF halten sich die Blätter dennoch relativ lange frisch.